Mit dem neuen smart vision EQ fortwo wird zur IAA die Zukunft lebendig. Das Konzeptauto ist autonom, elektrisch, vernetzt und für die Evolution des Carsharings designt. Der Einstieg in die neue Mobilität gelingt durch schwenkbare Flügeltüren.

„Hallo Kate und David!“, steht funkelnd auf dem 44 Zoll großen Screen, der statt eines Kühlergrills die futuristische Front des smart vision EQ fortwo ziert. Das Elektroauto gleitet lautlos an den Bürgersteig, dann drehen sich die Flügeltüren über die Hinterachse hinweg hoch. Automatisch übertragen sich die persönlichen digitalen Profile auf die Bildschirme im Innenraum, während die Farbe des Türglases auf Kates Wunsch hin von durchsichtig zu opak wechselt – für mehr Privatsphäre.

Was heute wie Science-Fiction klingt, wird für die Kinder der Generation Y Normalität sein. Sie könnten im Jahr 2030 Autos nutzen, ohne einen Führerschein besitzen zu müssen. Zum Beispiel den smart vision EQ fortwo, der als erstes Konzeptauto von Daimler elektrisch und autonom vorfährt.

Innen ist die klassische Automöblierung aus Lenkrad, Pedalen, Armaturenbrett und Mittelkonsole einer flexiblen Wohnzimmer-Lounge mit einem frontalen 24-Zoll-LED-Screen und zwei seitlichen persönlichen 4-Zoll-Displays gewichen, auf denen sich voll vernetzt die persönliche digitale Umgebung aus Social Media, Messengern, Games, Filmen oder Musik darstellen lässt.

Das Innere des Konzeptautos smart vision EQ
Geräumiger Innenraum, bespielt mit den Profilen der Nutzer.
Detailansicht des smart vision EQ
Lichter, Screens, Flügeltüren: futuristisches Design.

Elektroantrieb, Rundum-Screens und digitale Scheinwerfer

Die Studie der Produkt- und Technologiemarke EQ wird natürlich elektrisch angetrieben. So stellt sie die logische Weiterentwicklung der aktuellen smart electric drive Flotte dar. Gleichzeitig ist sie die fahrbare Umsetzung der Daimler Konzernstartegie CASE, die für „Connected“, „Autonomous“, „Shared & Services“ und „Electric“ steht.

Der optimierte Lithium-Ionen-Akku des smart vision EQ fortwo besitzt eine Kapazität von 30 kWh. Wenn das Auto nicht im Einsatz ist, steuert es selbstständig zu einer Ladestation, um neue Energie zu laden. Oder es „dockt“ sich induktiv ans Stromnetz an, gibt Strom ab und entlastet so das Netz als „Schwarmbatterie“. smart übernimmt so eine wichtige Funktion bei der Gestaltung der Energiewende.

smart vision EQ fährt zwei Passagiere
Der smart vision EQ fortwo fährt autonom.
eine Person hält eine durchsichtige Fernbedienung für smart vision EQ in der Hand
Das Fahrzeug lässt sich mit den mobilen Endgeräten des Nutzers bestellen, steuern und bespielen.

Das Erlebnis smart vision EQ fortwo beginnt bereits vor dem Einsteigen: Programmierbare Projektionen auf dem folierten Glas der Seitentüren und der frontale Black Panel Grill können Botschaften anzeigen, Fahrgäste begrüßen, mit Fußgängern kommunizieren oder nützliche lokale Informationen wie die Wettervorhersage oder Verkehrsupdates liefern.

Auch die digitalen Front- und Rückscheinwerfer sind Icon-fähig sowie UI-ready und können kommunizieren – etwa ob ein Parkplatz frei ist, den Ladenzustand, welches Ampellicht leuchtet oder ob sich eine Gefahrensituation ankündigt. Dazu leuchten die Rahmen von Türen und Windschutzscheibe in einer stimmungsabhängig wählbaren Farbe.

zwei Personen sitzen in einem smart vision EQ
Für das 1+1 Carsharing sind alle Funktionen an Bord.
Frontansicht eines weißen smart vision EQ mit der Aufschrift "11th Street"
Der frontale Black Panel Grill kommuniziert mit der Umwelt.

Für die Evolution des Carsharings gemacht

Für die Entwicklung des smart vision EQ fortwo hat smart intensiv darüber nachgedacht, wie unsere Städte in 15 Jahren aussehen werden. Vor allem die Erfahrungen mit car2go als Pionier des „Free-Floating-Carsharings“ mit 2,7 Millionen Kunden weltweit flossen in das Konzeptmodell ein.

Gemeinsam mit dem Wissen aus dem Bau des perfekten urbanen Autos von heute konnte so die Carsharing-Idee konsequent weitergedacht werden: Der Fahrer wird darin zum User – und die Fahrt zur Experience.

Menschenmenge auf einem Platz, in dessen Mitte ein smart vision EQ mit offenen Türen steht
Mitfahrer lassen sich unkompliziert mitnehmen.
Anzeige "Busy" in den seitlichen Screens eines smart vision EQ
Seitliche Screens informieren über die Verfügbarkeit.

„Der smart vision EQ fortwo ist unsere Vision der urbanen Mobilität der Zukunft“, sagt smart Chefin Annette Winkler. „Es ist das radikalste Carsharing-Konzeptauto überhaupt: vollautonom, maximal kommunikativ, freundlich, umfassend personalisierbar und natürlich elektrisch“. Interieur und Exterieur sind deshalb für das Teilen des Autos optimiert – mit Screens und der Bedienung per persönlichem Device. Die Software vernetzt sich dabei mit den persönlichen Profilen der Nutzer und ermöglicht eine völlig neuartige Kommunikation zwischen Auto und Passagieren sowie den Passagieren untereinander.

Die von digitalen Medien gewohnte „UX“ (Fachbegriff für „User Experience“) berücksichtigt dabei nicht nur heutige Carsharing-Funktionen sondern auch das sogenannte 1+1 Sharing, eine neue Form des Ridesharings. Hier entscheidet der erste User, ob er noch weitere User mitnehmen möchte.

Über die Oberflächen des smart vision EQ fortwo lassen sich diese Anfragen organisieren, während der Fahrt können dann Inhalte entweder zusammen – wie etwa Games oder gemeinsame Interessen – oder separat auf geteilten Screens genutzt werden.

Der Clou: Trotz des Sharing-Prinzips stellt sich das Fahrzeug durch personalisierbare Farben und Screens auf den jeweiligen Kunden ein. So wird es zu einem echten privaten Rückzugsraum in der Stadt.

smart vision EQ draußen vor einem Gebäude an einem sonnigen Tag
Die Mobilität von morgen.
steuerbare Folien an den Türen des smart vision EQ
Programmierbare Folien an den Türen können abgedunkelt werden.

Flottensteuerung durch Schwarmintelligenz

Ein smart vision EQ fortwo kommt natürlich nicht allein. Über eine Car-2-x-Kommunikation (die Vernetzung zwischen und Fahrzeugen untereinander und mit der Verkehrsinfrastruktur) kann die Fahrzeugflotte so gesteuert werden, dass sie den Mobilitätsbedarf einer Stadt nachfrageabhängig optimal abdeckt.

Das Fahrzeug lernt, wann besonders großer Bedarf besteht – etwa während Stoßzeiten, bei Großveranstaltungen oder bei schlechtem Wetter. Der Vorteil: Zukünftig sollen Nutzer das nächste freie Auto nicht suchen müssen – es findet sie. Und dank Schwarmintelligenz ist es wahrscheinlich bereits ganz in der Nähe.

smart vision EQ fährt über eine futuristische Straße, während zwei Fußgänger sie überqueren
Digital und emissionsfrei: das kleinste Chauffeurauto der Welt.

In der Stadt von morgen wird der emissionsfreie und digital wie ein Super-Gadget vernetzte smart vision EQ fortwo das kleinste Chauffeurauto der Welt sein. Kate und David werden sich 2030 dann an 2017 erinnern – an das Jahr, in dem die neue urbane Autonutzung geboren wurde.