Ein Raum, vier Menschen und 20 Minuten Zeit, um zu entkommen. „Escape the Ordinary“ ist das exklusive Escape Game von smart, das Teamwork und Geistesblitze verlangt. Jetzt geht es auf Europa-Tour. Wir haben es bereits angespielt.

Escape Game Container
Das smart BRABUS Xclusive fortwo cabrio muss aus der Box.

Nur noch 60 Sekunden. Das klingt wie der Titel eines Action-Blockbusters. Gebannt starre ich auf die Digitaluhr. 59 Sekunden. Jetzt noch 58. Countdowns machen mich nervös. Ich wende den Blick ab, stecke den Schlüssel ins Schloss, um das Garagentor zu öffnen. Er passt – aber es passiert nichts.

Etwas knackt, aber dann wieder Stille. Der Countdown läuft weiter. 54 Sekunden. Tick. Tick. Tick. Mein Team schaut mich erwartungsvoll an. Mir ist heiß. Haben wir etwas übersehen? Haben wir einen Fehler gemacht?

Eine halbe Stunde zuvor. Alina, Imogen, Jan und ich bekommen die letzten Tipps von Malte, dem Gamemaster des heutigen Spiels. „Suchen, sammeln, kombinieren“, fasst er zusammen. Diesen Dreisatz sollen wir verinnerlichen. Das Mantra unseres Erfolgs. Ob das hilft?

Wir sind Teilnehmer von „Escape the Ordinary“, einem Escape Game von smart. Gleich werden wir in einem eigens angefertigten Raum eingeschlossen. Aus ihm müssen wir entkommen, in gerade einmal 20 Minuten. Unsere Werkzeuge sind Logik und Teamwork. „Ruft laut in den Raum, wenn ihr was entdeckt“, sagt Malte noch, dann schließt er die Tür hinter uns. Ich atme tief ein. Suchen, sammeln, kombinieren. Na dann los.

Spieler findet Schlüssel in Schublade des Escape Room
Eins führt zum anderen: Verschlüsselte Hinweise führen zum Autoschlüssel.

Der Raum besteht aus schwarzen Hochglanzwänden. Innen finden wir uns in einer Garage wieder. An der Wand ein Schraubenzieher-Set, eine Wasserwaage, Gartengeräte, ein Uralt-Rennrad, ein Longboard, über unseren Köpfen baumelt ein Surfbrett. Eine Wand besteht aus Plexiglas, von draußen schauen Menschen neugierig zu uns herein. Die Anspannung bei uns ist spürbar.

In zwei Ecken stehen aufgetürmt jeweils drei mysteriöse Boxen mit runden Einlassungen. Und in der Mitte des Raumes thront ein schwarzes smart BRABUS Xclusive fortwo cabrio in der Premium-Ausstattung. Ein Signalton erklingt aus einer Ecke des Raumes. Ein Monitor zeigt uns die verbleibende Zeit an: 19 Minuten, 45 Sekunden.

Escape Games sind ein Phänomen. Ursprünglich ein Computerspiel, wurde das Konzept in die echte Welt übertragen. Inzwischen finden sie in großen Städten weltweit statt. Sie eignen sich nicht nur als besonderes Geburtstagsgeschenk, sondern auch als innovative Team-Building-Maßnahme.

Besonders spannend und entlarvend: die Gruppendynamiken, die sich beim gemeinsamen Fluchtversuch zeigen. Schnell stellt sich heraus, ob der laute Bürohengst nicht nur führen will, sondern auch mit anderen arbeiten kann. Und umgekehrt: Nicht selten sind die stilleren Mitglieder kompetente Problemlöser.

Das Team löst Probleme
Wohin führt uns dieses Rätsel?
Teammitglied inspiziert die smart Modelle
Spieler sieht sich im Escape Game Container um

Für uns gilt: Wir kennen uns nicht, müssen aber trotzdem als Team funktionieren. Wie die anderen wohl drauf sind? Alina ist eher ruhig. Ist sie auch zurückhaltend im Spiel? Jan hat einen ziemlich festen Händedruck. Ist er dominant? Und wie wirke ich auf die anderen? Ich sehe mich in der Garage um, suche nach Hinweisen, nach Zahlen und Gegenständen, die man kombinieren kann. So kenne ich es aus Computerspielen. Aber Pustekuchen. Es ist Imogen, die erste Hinweise findet und Gegenstände kombiniert, die im Raum verteilt sind. Sie öffnet mit dem Zahlencode ein Schloss, darin ein neuer Schlüssel. Aber wofür?

Das Team löst Rätsel beim Escape Game
Auch im Auto sind wichtige Hinweise verborgen.

Escape Games können es in sich haben, besonders für Neulinge. Die Situation ist unübersichtlich. Welcher der Gegenstände ist wichtig, welcher nicht? Das Werkzeug-Set an der Wand, ist es Dekoration oder spielentscheidend? Und: Sind bestimmte „Items“ identifiziert, muss man sie trotzdem noch richtig kombinieren. Meist gibt es auch mehr als nur ein Rätsel, eines führt zum anderen, ein Schlüssel zum nächsten Schloss, und auch Um-die-Ecke-Denken kann hilfreich sein.

Falsche Eitelkeiten oder Angst vor dem Zeitdruck haben schon so manchem Spiel den Garaus gemacht. Geschätzte 30 bis 40 Prozent aller Escape Games werden erfolglos abgebrochen. Das sieht in Filmen und selbst in vielen Computerspielen einfacher aus. Als wir über Umwege den Autoschlüssel gefunden haben, sind wir noch keineswegs am Ziel – im Wagen finden wir weitere Hinweise.

Aber ich will nicht zu viel verraten, denn: Spoiler sind der natürliche Feind von Escape Games. In nur 20 Minuten wuchsen wir tatsächlich ein wenig zusammen. Ein Team, zusammengeschweißt durch widrige Umstände, einen erbarmungslosen Countdown – und natürlich gemeinsamen Spielspaß.

Teammitglieder geben sich ein High Five
Das Tor öffnet sich: Ein Erfolg für das ganze Team.

Wo wir wieder in den letzten 60 Sekunden wären. Ich am Garagentor, den Schlüssel in der Hand, den Countdown ignorierend. 33 Sekunden. 32. Verdammt. Ich drehe abermals den Schlüssel, schicke ein Stoßgebet gen Himmel, dann knattert das Garagentor. Licht fällt durch den größer werdenden Spalt. Der Countdown stoppt bei 0:28 Sekunden.

Wir haben es geschafft und können das smart BRABUS Xclusive fortwo cabrio über eine Rampe hinaus ins Sonnenlicht fahren. Mit dieser Zeit hätten wir wahrscheinlich nicht die besten Chancen, das Wochenende mit einem smart BRABUS zu gewinnen, dem Preis für die Sieger in jeder Stadt auf der Escape the Ordinary“ Tour. Immerhin: Ihr könnt jetzt von unseren Erfahrungen profitieren.

Deswegen ein Tipp von mir für alle, die in Hamburg, Wien, Valencia und Rom auf die Suche gehen: Verliert nie unser Mantra „Suchen, Sammeln, Kombinieren“ aus den Augen.

Besuche die smart Escape the Ordinary“ Tour in einer dieser Locations:

Hamburg, Deutschland: 16. – 18. September 2016, Spielbudenplatz

Wien, Österreich: 14. – 16. Oktober 2016, MuseumsQuartier

Valencia, Spanien: 21. – 23. Oktober 2016, tba

Rom, Italien: 18. – 20. November 2016, tba