Das Unternehmen Yonda bietet in London einzigartige Stadttouren an – in einem smart cabrio geht es, geleitet von einem charmanten Audioguide, zu weltberühmten Sehenswürdigkeiten und kleinen Geheimnissen der Stadt. Wir fuhren mit und interviewten Yonda-Mitgründer James Kafton.

London ist um eine weitere Attraktion reicher. Durch die Straßen des Stadtteils West End fährt seit neuestem eine kleine Flotte von smart fortwo und smart forfour, erkennbar am prägnanten Yonda-Logo auf weißem Lack. Am Steuer findet man urbane Entdecker, die die Sehenswürdigkeiten der Metropole auf eigene Faust erkunden möchten.

Zu Besuch bei Yonda am Hyde Park

Es ist ein herrlich sonniger Herbsttag. Das Yonda-Hauptquartier liegt an der schicken Park Lane, in unmittelbarer Nähe zum Londoner Hyde Park. Yonda-Mitarbeiter Daniel Cousins scannt meinen Führerschein und vergewissert sich noch einmal, dass meine ausgewählte Strecke nicht durch Bauarbeiten blockiert ist. „Wir haben gegen böse Überraschungen vorgesorgt“, erklärt Daniel. „Gibt es auf dem Streckenverlauf eine Straßensperrung, kann ich sie in unser Programm einspeisen. Die Strecke und der begleitende Kommentar werden dann dementsprechend modifiziert, ohne dass das Erlebnis in irgendeiner Weise beeinträchtigt wird.” Ich bin beeindruckt – doch Daniel legt noch einen drauf. „Unser Kommentar passt sich dem Fahrtempo an. Gondelt man gemütlich durch die Gegend, ist der Kommentar umso reichhaltiger. Geht es einmal flotter voran, fasst sich auch der Stadtführer aus dem Navi kürzer.”

Stadttour durch London mit Yonda.
Vor weltberühmter Kulisse: Stadttour durch London.

Die Idee zu Yonda kam Mitgründer James Kafton im Urlaub, wo er mit seinem Sohn eine Selbstfahrer-Tour buchte. „Auf eigene Faust eine Stadt zu entdecken war eines der Highlights unserer Reise“, erinnert sich James. „Doch damals bekam man nur einen Stadtplan zur Orientierung. Das kann man anregender gestalten, dachte ich mir.”

Gesagt, getan. Nach einer Phase liebevoller Planung stand Yonda in den Startlöchern. Urbane Abenteurer kommen in den Genuss eines komfortablen smart. „smart war für uns von Anfang an die ideale Lösung, denn das Stadtauto steht für urbane Lebensfreude schlechthin“, fährt James fort. „Anders als bei herkömmlichen Stadt-Touren dringt der kompakte smart problemlos noch in die kleinsten Straßen der britischen Hauptstadt vor. Noch dazu ermöglichen das smart fortwo cabrio und der smart forfour mit seinem Panoramadach ein hautnahes Erleben der städtischen Architektur, die auf einen Blick nach oben ihre ganze Pracht entfaltet.”

Unterwegs mit dem smart durch London.
Ein charmanter Audioguide führt uns durch die Stadt.

Cabriowetter in London

Ein Erlebnis, auf das wir nicht verzichten möchten. Wir schwingen uns in ein smart fortwo cabrio. Kaum ist das Tablet am Armaturenbrett aktiviert, begrüßt uns eine freundliche Stimme, die noch schnell die Bedienung des smart erklärt. Jetzt aber rein ins Vergnügen! Unser virtueller Stadtführer leitet uns in die engen Straßenzüge von Mayfair, dem nobelsten Pflaster der Weltstadt.

Sympathisch ist er ja, der Geschichtenerzähler aus dem Lautsprecher, doch wieviel Neues kann er uns zeigen? Eine ganze Menge, wie sich herausstellt. Geradezu unerschöpflich ist sein Fundus an amüsanten Anekdoten, geschichtsträchtigen Skandalen, wissenswerten Fakten und kleinen Geheimnissen. Mal lässt die Stimme Geschehnisse aus dem Zeitalter der Rosshaarperücken wieder aufleben, mal berichtet sie von Vorkommnissen, die erst vor kurzem die Weltöffentlichkeit erschütterten oder begeisterten.

Unser Autor am Steuer des smart von Yonda
Mit offenem Dach geht es durch die Stadt.

Dabei ist der Audioguide immer auf dem neuesten Stand: Als wir am Piccadilly Circus vorbeifahren, weiß unser virtueller Stadtführer zu berichten, dass die weltberühmten Leuchtreklamen zurzeit für Wartungsarbeiten abgeschaltet sind – eine absolute Seltenheit am wohl belebtesten Platz Londons.

Am Piccadilly Circus in London
Auch bei Yonda: der smart als perfektes Stadtauto.

Der Yonda-Audioguide: wie ein guter Freund

Je länger wir den smart durch den Trubel des West End steuern, desto mehr wächst unsere Begeisterung für die Stadt an der Themse. Bald sind wir am Trafalgar Square – Big Ben taucht im Blickfeld über uns auf, wenn auch in ein Baugerüst verpackt. Vielleicht sollten auch alle Londoner einmal mit Yonda auf Tour gehen.

Am Trafalgar Square in London.
Vorbei am Trafalgar Square.

„Mein Partner Joe Bitran und ich wollten das bestmögliche Sightseeing-Erlebnis schaffen”, sagt James. „Deswegen haben wir höchste Maßstäbe an den Audioguide gestellt und die Inhalte selbst recherchiert. Wir wollen unseren Gästen das Gefühl vermitteln, als würden sie von einem guten Freund durch die Stadt geleitet.”

Yonda-Gründer James Kafton im Hyde Park.
Yonda-Gründer James Kafton im Hyde Park.

Ohne Zweifel ist das den Jungs von Yonda bravourös gelungen. Und was steht als nächstes auf der Agenda? „Sobald wir in London fest etabliert sind, wollen wir unsere Tour auch in anderen Weltstädten anbieten.”

Bis dahin lässt sich eine Rundfahrt durch London in wenigen Schritten online buchen – die 90-minütige Tour im smart fortwo kostet £60 (67€). Wer lieber einem professionellen Chauffeur das Steuer überlassen möchte, zahlt einen kleinen Aufpreis von £25 (28€).

Mehr Infos zu Yonda gibt es hier.