Auf der Suche nach einem verlegten Gegenstand bringt einen oft auch viel Kopfzerbrechen nicht weiter. Die neue App Pixie schafft Abhilfe. Hier sind deine wichtigsten Dinge auf einer digitalen Karte verzeichnet. Ein Blick aufs Smartphone genügt, um ihren Standort abzurufen.

Hektisches Abklopfen der Hosentaschen auf der Suche nach dem Schlüssel, Umwühlen der Sofagarnitur in der Hoffnung, das Portemonnaie zu finden und verzweifeltes Kopfzerbrechen auf der Suche nach dem verlegten Reisepass – manchmal scheint es unmöglich, Verlegtes jemals wiederzufinden. Hier kommt Pixie ins Spiel: Die in Tel Aviv entwickelte App verhindert mit ihrer Lokalisierungs-Technologie, dass wichtige Dinge verloren gehen.

Auf die Idee brachte ihn eine Katze

Quasi aus heiterem Himmel kam Geschäftsführer Amir Bassan-Eskenazi auf die Idee seiner Pixie-App. Es war ein Tag, an dem er immer wieder verzweifelt versuchte, die Katze seiner Tochter im Haus aufzuspüren; nebenher rief er am Computer Firmendaten ab. „Da wurde es mir schlagartig klar: Digitale Datenpunkte lassen sich in Sekundenschnelle abfragen. Man bräuchte nur ein System, das Gegenstände in digitale Daten umwandeln und ihren Standort exakt erfassen kann.“

Mithilfe von Stickern, den sogenannten Pixie Points, lässt sich jedes beliebige Objekt markieren. Durch ihre Verbindung zueinander bauen die Pixie Points ein kleines Netzwerk auf ­– je mehr verwendet werden, desto größer die Reichweite und die Genauigkeit der Standorterkennung; so entsteht eine selbstverwaltete digitale Karte der eigenen Dinge. Vergisst man etwa auf dem Sprung zur Arbeit oder zu einem Treffen sein Portemonnaie, sendet Pixie sofort eine Benachrichtigung und den Ort, an dem es liegengelassen wurde.

Was Pixie darüber hinaus außergewöhnlich macht, ist die Einbindung sogenannter Augmented Reality – die Erweiterung einer realen Umgebung um digitale Elemente und damit gänzlich neue Möglichkeiten der Interaktion mit der eigenen Umwelt. Durch Hochhalten des Smartphones erscheint im Live-Ansichtsmodus der App ein ‚X‘, das genau auf den Standort des vermissten Gegenstands hinweist.

Zwar bieten andere Unternehmen ähnliche Dienste wie Pixie an, keines von ihnen jedoch in der Präzision, die den Reiz des israelischen Start-ups ausmacht. In Bassan-Eskenazis Vision sind die Möglichkeiten endlos. „Jeder Gegenstand, den man sich vorstellen kann, wird Ortungsdaten senden und empfangen können“, schwärmt er. „Als Erweiterung intelligenter Haussteuerungssysteme werden sie sich vernetzen und dazu beitragen, wie wir unsere Welt mithilfe von Augmented Reality oder Virtual Reality steuern.“

Region: Europe, USA
Preis: Die App ist gratis, Pixie Points kosten extra: das kleinste Viererpaket gibt es ab ca. 63 Euro,
System: iOS 8.0 oder höher / eine Android-Version ist noch in der Entwicklung
Größe: 38,1 MB

Weitere Informationen gibt es auf der Pixie-Website, auf Facebook und Twitter.