Oslo zählt zu den umweltfreundlichsten Städten der Welt. Eins von vier neu verkauften Autos in Norwegen fährt mit elektrischem Antrieb – entsprechend ruhig ist es auf den Straßen der norwegischen Hauptstadt. Ganz anders beim Thema Musik, denn in Sachen Elektro-Pop dreht Oslo derzeit voll auf. Sängerin Fanny Andersen, eine der vielversprechendsten Newcomerinnen der Szene, zeigt uns einige der Orte, die sie am meisten inspirieren – natürlich in einem smart fortwo electric drive.

Sängerin Fanny Andersen im Aufnahmestudio

Ein Osloer Musikstudio. Fanny Andersen umschließt das Mikrofon mit der Hand und wirft ihre langen, orangefarbenen Haare hinter die Schultern. Sie probt einen Durchlauf ihrer Set-Liste. Ein Auftritt in Vulkan, einem der neuesten Stadtentwicklungsprojekte Oslos, steht an. In dem ehemaligen Industriegebiet findet man heute einen bunten Mix aus Bars, Restaurants, Cafés und Büroräumen – alle nachhaltig gebaut. Hier macht auch die smart electric base Halt, die während ihrer Tour durch Europa und die USA auch Oslo besucht. Während ihre Band die letzten Töne spielt, greift Fanny nach den Schlüsseln des smart fortwo electric drive – passenderweise zum knalligen Orange ihrer Haare – um uns zu zeigen, woher sie ihre Inspiration nimmt.

orangefarbener smart fortwo electric drive im Parkhaus

Hi Fanny! Deiner Haarfarbe nach zu urteilen, scheint unser Auto für heute ja die richtige Wahl zu sein.
Fanny Andersen: Das ist es (lacht). Ich habe vor, mir orangefarbene Haar-Extensions bis zur Hüfte machen zu lassen. Klingt verrückt, aber ich glaube, das sieht ziemlich cool aus.

Fanny Andersen am Steuer eins smart
orangefarbener smart ed auf den Straßen von Oslo
Fanny Andersen posiert neben dem smart electric drive in Oslo

Was sagt deine Stylistin dazu?
Fanny Andersen: Sie weiß, dass ich verrückte Sachen mag. Ich will in jede kreative Entscheidung, die mich betrifft, mit einbezogen werden.

Fanny Andersen lachend während einer Pause

Passt Oslo zu deiner Persönlichkeit?
Fanny Andersen: Oslo ist sehr kreativ und cool, gerade in Gegenden wie Vulkan und Grünerløkka, in denen ich am liebsten unterwegs bin. Man kann sich hier ausdrücken und sein, wer auch immer man sein will. Man kann tragen was man will, ohne dass Leute über einen urteilen.

Fanny Andersen steigt aus dem smart electric drive aus

Was geht in Grünerløkka?
Fanny Andersen: Man kann hier super shoppen gehen. Ich liebe Vintage-Klamotten. Retrolykke Kaffebar ist einer der tollsten Läden in der Gegend. Die Mutter einer Freundin hat ihn eröffnet – erst als Café, dann kam auch Kleidung dazu. Der ganze Laden ist inspirierend, weil er so anders ist. Ich komme hierher, wenn ich besonders viel im Kopf habe und runterkommen will – wenn mein Hirn mal kurz entspannen muss.

Fanny Andersen mit einer Shoppingtasche von Retrolykke
Fanny Andersen zeigt uns eines ihrer Local Secrets: den Kaffee- und Kleidungsladen Retrolykke
Fanny Andersen probiert ein extravagantes blaues Kleid von Retrolykke an

Klingt, als wäre in letzter Zeit viel los bei dir.
Fanny Andersen: Es war verrückt. Ich habe es eineinhalb Jahre mit der Musik versucht und es hat einfach nicht funktioniert. Dann entschied ich mich, meinen Song „Kids” einfach selbst rauszubringen. Der Plan war, mit den Auftritten aufzuhören und Musikmanagement zu studieren. Aber am Tag, als ich das Lied veröffentlichte, nahm alles plötzlich Fahrt auf. Mein künftiger Manager kontaktierte mich und half mir mit mehr Promotion. Dann kam Universal Deutschland mit einem unglaublichen Angebot, das ich im Februar unterschrieben habe – gerade mal zwei Monate, nachdem „Kids” rauskam.

norwegische Sängerin Fanny Andersen fährt durch Straßen voller urbaner Street Art

Porträt von Fanny Andersen

Dein Durchbruch kommt zeitgleich mit einer neuen Welle norwegischer Musik, oder?
Fanny Andersen: Wir haben immer beobachtet, was für unglaublich gute Musik unsere schwedischen Nachbarn machen – Abba, Swedish House Mafia, Avicii – dann startete aber letztes Jahr unsere eigene Musikszene richtig durch. Künstler wie Astrid S und Aurora zeigen, dass Norwegen mittlerweile einen eigenen Platz in der Musikwelt hat. Es ist so cool, Teil dieser Entwicklung zu sein.

Norwegen mischt außerdem in Sachen grüner Technologie ganz vorn mit. Wie nimmst du diesen Trend wahr?
Fanny Andersen: Wenn Leute heute Autos kaufen, sind es Elektro- oder Hybridautos. Das finde ich toll. Die sind so leise!

Fanny Andersen lacht, während sie einen smart ed fährt

orangefarbener smart electric drive in Oslo

Außerdem prägt eine neue Welle moderner und oft auch nachhaltiger Architektur die Stadt.
Fanny Andersen: Zum Beispiel der neu ausgebaute Hafen. Dort ist die Oper, die ich fantastisch finde. Einer meiner Lieblingsorte ist auch Vippa – ein Streetfood-Markt in einer alten Lagerhalle. Da gibt’s alles, von Pizza über Thai Food bis Burger. Aber ihr müsst den norwegischen Lachs probieren. Der ist besonders lecker. Es gibt einen Stand, an dem er in Sushi-Schälchen verkauft wird – köstlich.

Local Secret: Vippa Streetfood-Markt
Geheimtipp in Oslo: Essen auf dem Streetfood-Markt Vippa

Fanny Andersen am Hafen von Oslo neben dem smart ed

Es ist schön, von hier aufs Wasser zu gucken.
Fanny Andersen: Der Blick ist toll, aber ich kann euch noch einen besseren zeigen.

Fanny Andersen hat den smart ed auf einem Berg mit einem Blick über Oslo geparkt

Wir springen zurück in den smart fortwo electric drive und fahren Richtung Süden, in das elegante Viertel Ekeberg, in dem Fanny geboren ist. Während sie uns Orte aus ihrer Kindheit zeigt – zum Beispiel wo sie Handball spielte oder ein Feld vor ihrer Schule, auf dem sie früher Ski fuhr – singt sie jeden Song aus dem Radio mit. Mit dem Auto fahren wir in die Berge außerhalb Oslos. Vom Aussichtspunkt Utsikten Ekeberg kann man seinen Blick über die ganze Stadt schweifen lassen. Ein paar Selfies später sind wir zurück in Grünerløkka, auf der Suche nach einem Ort zum Abendessen.

gut gelaunte Fanny Andersen am Steuer des smart

Fanny Andersen macht ein Selfie vor dem smart ed

Was kannst du empfehlen?
Fanny Andersen: Auf jeden Fall Nighthawk, ein amerikanisches Diner. Als ich noch die Straße runter gewohnt habe, war ich ständig hier. Es gibt abgetrennte Sitzecken, sodass es sehr privat ist und man für sich sein kann. Das ist sehr wichtig für uns Norweger. Die Burger sind wirklich gut. Und die Pancakes. Und die Milchshakes. Und die Cocktails. Hier ist eigentlich alles gut (lacht).

Fanny Andersen in einem ihrer Lieblings-Essens-Spots Nighthawk Diner

Was ist dein Lieblingsort für Musik?
Fanny Andersen: Blå, keine Frage. Wenn du in diese Bar gehst, weißt Du nie, was dich erwartet. Da wird so unterschiedliche Musik gespielt. Sie war immer wichtig für viele norwegische Künstler und einen großen Teil der Musikszene – viele hatten hier ihre ersten Gigs. Vor einigen Jahren sollte die Bar geschlossen werden. Aufgrund ihrer kulturellen Bedeutung gab es allerdings von allen Seiten Proteste – und am Ende haben wir gewonnen.

Nach der Veröffentlichung ihrer Single „Kids” reiste Fanny Andersen nach London und Berlin, um neue Musik aufzunehmen. Parallel arbeitet sie mit ihrer Band in Oslo. Noch dieses Jahr will sie ein Album herausbringen. Mehr Informationen gibt es auf Fannys Facebook, Instagram und Twitter.

orangefarbener smart ed vor Graffiti in Oslo
Kunst: Kid / THP

Local Secrets Oslo:

Vulkan Oslo
Vulkan 16
0178 Oslo
www.vulkanoslo.no

Retrolykke Kaffebar
Markveien 35
0554 Oslo
Facebook-Seite

Opernhaus Oslo
Kirsten Flagstads Plass 1
0150 Oslo
www.operaen.no

Vippa
Akerhusstranda 25
0150 Oslo
www.vippa.no

Utsikten Ekeberg
Kongsveien 15
0193 Oslo

The Nighthawk Diner
Seilduksgata 15A
0553 Oslo
www.nighthawkdiner.com

Blå
Brenneriveien 9
0182 Oslo
www.blaaoslo.no