Ein Spaziergang durch die Metropolen der Welt, ein Flug durch den Grand Canyon und dann noch kurz in die Erdumlaufbahn – an nur einem Nachmittag? Die Virtual Reality Version von Google Earth macht es möglich, bequem vom Wohnzimmer aus. Das Programm ist eine der beeindruckendsten Virtual-Reality-Anwendungen auf dem Markt.

Rund zehn Jahre nach der Einführung von Google Earth hat Google eine kostenlose Virtual-Reality-Version seiner Software lanciert. Der amerikanische Tech-Gigant verspricht, dass jeder Ort unseres Planeten virtuell begehbar wird – rund 197 Millionen Quadratmeilen virtueller Landkarte.

Frau sieht die Erde durch Google VR
Die Welt zum Greifen nah.

Google Earth VR ist vorerst für die Virtual-Reality-Systeme HTC Vive und Oculus Rift erhältlich. Die Brille und der dazugehörige Controller kosten rund 900 Euro. Per Drag & Drop kann der User Reisen durch Megametropolen wie New York oder Paris unternehmen oder zwischen den Wolkenkratzern von Tokio umherwandern.

Beeindruckende Erlebnisse dank Virtual Reality

Virtuelle Besuche von Sightseeing-Highlights wie dem Eiffelturm oder der Golden Gate Bridge sind überaus beeindruckend. Die Funktionsweise ist ähnlich wie Google Earth – mit dem großen Unterschied, dass man die Welt dreidimensional direkt vor Augen hat.

„Es liegen Welten dazwischen, ob man eine Beschreibung darüber liest, wie es ist, durch Paris zu spazieren, ob man ein Video über Paris anschaut, oder ob man Paris tatsächlich besucht“, betont Clay Bavor, VR-Chef bei Google gegenüber dem Magazin Popular Science. „In meiner Vorstellung ermöglicht VR den Menschen, Dinge direkter zu erleben und einen breiteren Zugang zu dieser Art Information zu bekommen.“

Kuratierte Touren

Wer vor lauter Optionen auf Anhieb kein Ausflugsziel findet, kann auch eine der kuratierten Touren von Google Earth VR wählen. So können virtuelle Touristen zum Beispiel den Dom in Florenz, die berühmte Straßenkreuzung in Shibuya oder die Schweizer Alpen bestaunen. Eine neue Dimension könnte die Anwendung in Zukunft bei der Interaktion mit den Anwendern erhalten: Diese können dann nicht nur die Welt erkunden, sondern auch eigene Touren anlegen und mit Freunden teilen.

Google Earth VR Landingpage
Kuratierte Touren für Weltenbummler.

Eine wahre Weltreise ersetzt die Anwendung jedoch nicht: Der User „gleitet“ in Windeseile durch Wüsten, Felsen, Wolkenkratzer. Um die schiere Größe und Vielfalt unseres Planeten zu verstehen, eignet sich Google Earth VR allemal. Die Aura eines Ortes erlebt man allerdings nach wie vor am besten mit allen Sinnen – und eigenen Augen.

Erste Eindrücke von Google Earth VR:

youtube teaser image

Die Anwendung ist verfügbar für die Systeme HTC Vive und Oculus Rift. Für mehr Informationen, besuche die Google Earth VR Website.