In der dritten Episode der smart Videoserie „Challenge Accepted“ widmet sich unser Host Michel Niknafs dem Motto „How to share and care“ und versucht eine Woche lang, soviel zu teilen und tauschen wie möglich. Wie es ihm ergangen ist? Check unser Video!

Teilen und Tauschen heißt die Devise dieses Mal. Michel Niknafs stellt sich der neuen Herausforderung. Zusätzlich haben wir dir zehn Tipps zusammengestellt, wie einfach Teilen ist und welche Vorteile kollektiver Konsum mit sich bringen kann. Doch hier erstmal die neueste Episode von „Challenge Accepted“. Feel free to share.

Miste deinen Kleiderschrank aus

Die meisten Kleiderschränke quillen über – doch wann hatte man das rote Sommerkleid das letzte Mal an und wie oft trägt man das beige Sakko denn wirklich? Hand aufs Herz, viele Klamotten lassen sich ohne Weiteres aussortieren. Damit lässt sich sogar noch Gutes tun oder etwas verdienen. Apps wie Shpock oder Kleiderkreisel funktionieren vom Prinzip her wie ein Besuch auf dem Flohmarkt. Bieten, kaufen, tauschen.

Person nutzt eine Flohmarkt-App
Mithilfe von Flohmarkt-Apps wird aus ungewollten Kleidungsstücken Bares.

Leihen ist das neue Kaufen

Vor allem bei größeren Anschaffungen lohnt es sich heutzutage, innezuhalten und nochmal zu überdenken, wie oft man die Eismaschine, den Rasenmäher oder den Beamer wirklich nutzen wird. Solche Produkte lassen sich mittlerweile (fast) alle über Portale wie Leila oder Leihdirwas leihen, so spart man Kosten und ist für jeden Anlass gewappnet.

Mann hält einen Hocker
Dinner-Party gefällig? Zusätzliche Sitzgelegenheiten können ganz einfach vom Nachbarn geliehen werden.

Wenn man selbst auch Dingen zu verleihen hat, kann man sich auch die Sticker von Pumpipumpe bestellen, oder eigene Sticker herstellen und an die eigene Eingangstür kleben. Dann wissen die anderen Bewohner des Hauses Bescheid. Dem Kinoabend im eigenen Wohnzimmer mit frischem Popcorn und dem geborgten Beamer des Nachbarn steht also nichts im Wege.

Person zeichnet Gegenstände zum Teilen auf Sticker
Leihen und verleihen: Das Teilen von Gegenständen mit Nachbarn …
Sticker mit Gegenständen zum Teilen
… wird durch selbstgemachte Sticker an Briefkästen und Türen zum Kinderspiel.

Heute Klimt, morgen Warhol – mach deine Wohnung zur Galerie

Ein schöner Druck aus der Galerie des Vertrauens oder doch das Picasso-Plakat vom letzten Museumsbesuch? Solche Entscheidungen erübrigen sich seit es Art-Sharing gibt. In sogenannten Artotheken können Unternehmen und öffentliche Einrichtungen, aber auch immer öfter Privatpersonen Kunst auf Zeit leihen oder tauschen. Das birgt gegenüber dem Kunstkauf nicht nur finanzielle Vorteile, sondern ist besonders für junge, aufstrebende Künstler eine weitere Möglichkeit, ihren Bekanntheitsgrad zu steigern.

Frag doch mal beim Nachbarn

Jeden Tag werden in Restaurants und privaten Haushalten unzählige Lebensmittel weggeworfen – dagegen lässt sich etwas tun. Über Netzwerke wie Nebenan.de und andere Foodsharing-Communities wie Foodsharing kann man seine überflüssigen Einkäufe vor einem sinnlosen Ende im Abfall retten, indem man mit Nachbarn und anderen Nutzern teilt oder tauscht. Noch schöner: mit Freunden treffen und gemeinsam kochen. In Gesellschaft essen macht mehr Spaß und was übrig bleibt, kann am Ende untereinander aufgeteilt werden.

Schild von Foodsharing-Anbieter Fairteiler
Durch Foodsharing werden überflüssige Einkäufe vor einem sinnlosen Ende im Abfall bewahrt.
Mann vor dem Foodsharing-Kühlschrank Fairteiler
In Berlin funktioniert das zum Beispiel durch „Fair-Teiler“-Kühlschränke in der ganzen Stadt.

Zeit ist Geld

Jeder von uns kann etwas besonders gut oder ist Experte auf einem Gebiet. Der nächste Haarschnitt ist dringend fällig? Dann muss man sich nicht länger mit Preisvergleichen aufhalten, sondern kann ganz einfach seine persönliche Expertise gegen die Fähigkeiten eines anderen tauschen. Ein Stunde Dogsitting gegen professionelle neue Passfotos oder einen kostenlosen Haarschnitt: Das klingt doch gut oder? Portale wie Timerepublik machen es möglich, indem man auf den Portalen Zeitkredite verdienen und ausgeben kann.

Dein Auto, mein Auto – Carsharing

Parkplätze und Garagenstellplätze sind teuer und absolute Raritäten in so manchem urbanen Viertel. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sich der Trend zum kollektiven Nutzen und Konsum immer mehr durchsetzt. „Nutzen statt Besitzen” lautet die Devise vieler Großstädter, Mobilität ist wichtiger als Status. Mit Carsharing-Anbietern wie car2go und Services wie smart ready to share ist man stets flexibel und kommt jederzeit bequem von A nach B, egal ob alleine oder mit Freunden.

Person nutzt die car2go-App
Dank Carsharing-Anbietern wie car2go kannst du dir einfach und schnell ein Auto leihen.

Büro 4.0 – Co-Working-Spaces

Zuhause lauert die Gefahr, abgelenkt zu werden und im Büro fehlt es an der nötigen Ruhe – ein Tapetenwechsel kann helfen, um Kreativität und Motivation wieder anzukurbeln. Co-Working-Spaces wie wework bieten dafür private und gemeinsame Gruppenarbeitsplätze an, die man temporär mieten kann. Das Arbeitsklima dieser Räumlichkeiten, die Möglichkeit dort neue Kontakte zu knüpfen und die voll ausgestatteten Arbeitsplätze sprechen für diese moderne, kollektive Form der Büronutzung.

Mann arbeitet am Computer
Wer sich einen Tapetenwechsel am Arbeitsplatz wünscht, sollte Co-Working-Spaces ausprobieren.

Ab ins Beet – Gemeinschaftsgärten

Selbst angebaut schmeckt besser! Wer zu Hause keinen Garten hat oder nur einen Balkon für Schattengewächse, der muss nicht auf frisches, selbst angebautes Gemüse oder Obst verzichten. Zahlreiche Städte und Vereine bieten Gärten und Beete an, die zur kollektiven Bepflanzung und Pflege gedacht sind. Hier kann sich jeder Freiwillige melden und seine gärtnerischen Talente ausleben. Toller Nebeneffekt: Nach der Ernte kann geteilt werden. So kommt man ganz einfach kostenlos an frische Kräuter, regionales Obst und frisches Gemüse.

Überall zu Hause – Airbnb, Couchsurfing

Gastfreundschaft ist eine Tugend. Wer gerne auf Reisen ist und dabei keine Lust auf anonyme Hotelzimmer hat, kann sich über eine riesige Auswahl an Eigenheimen freuen, die weltweit von (fast ausschließlich) Privatpersonen vermietet werden. Vom Baumhaus in luftiger Höhe bis zum City-Loft lässt sich für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel die richtige Unterkunft finden. Lasst euch unbedingt vom Gastgeber Insider-Tipps geben, um Land und Leute aus einer ganz neuen Perspektive zu erkunden.

Personen teilen sich eine Pizza
Wo es die beste Pizza der Stadt gibt, verrät dir dein lokaler Gastgeber von Airbnb.

Wegwerfen ist keine Lösung

Das geliebte Fahrrad schreit nach einer fachmännischen Reparatur und der Toaster macht seltsame Geräusche. Wegwerfen? Nein, ab ins nächste Repair-Café. Dort kümmern sich Hobby-Bastler gegen eine freiwillige Spende um kaputte Geräte, Kleidung und alles, was noch zu retten ist. Meistens lässt sich nämlich mit ein paar Handgriffen reparieren, was sonst auf dem Müll landet. Die Idee stammt ursprünglich aus Amsterdam, findet aber immer mehr Nachahmer in anderen europäischen Städten und hat schon so manchem Erbstück das Leben gerettet.

Personen handwerken gemeinsam in einem Repair Café
In Repair-Cafés werden handwerkliche Fähigkeiten geteilt und kaputte Geräte wieder zum Leben erweckt.
Photo: Julian Love


Wie Michel sich in seiner Challenge geschlagen hat und welche Tipps er euch mit auf den Weg geben kann, seht ihr in dem Video oben. Oder checkt alle Episoden von „Challenge Accepted“ direkt auf YouTube und abonniert den 
smart YouTube-Kanal für weitere Herausforderungen von Michel! 

Du willst auch von der Sharing-Philosophie profitieren? Wir haben die richtigen Links für dich: 

Der Klassiker:
Die Räumlichkeit von lokalen Gastgebern kannst du durch Airbnb nutzen.

Hier kannst du alles leihen:
Bei Frents, Nebenan.de und Leihdirwas kannst du mit Nachbarn und anderen Nutzern tauschen und teilen.

Ab ins Gemeinschaftsbeet:
Den weltweit größten-Community Garten gibt es bei Shared Earth.

Lebensmittel teilen:
Infos zum Teilen von Lebensmitteln bieten Foodsharing und Olio.

Das Büro von morgen:
Co-Working-Spaces kannst du bei Officeclub oder WeWork finden.

Ausmisten und verdienen:
Mit Kleiderkreisel findet deine ausgemistete Kleidung ein neues zu Hause.

Tausche deine Expertise gegen Zeit:
Deine persönlichen Fähigkeiten kannst du mit Timerepublik oder Repair-Café gegen die eines anderen tauschen.

Mein Auto, dein Auto:
Mit car2go oder smart „ready to share“ kannst du dir unkompliziert ein Auto leihen bzw. bequem und sicher deinen smart mit Freunden teilen.