Challenge Accepted, Episode 4. Unsere zweite Staffel startet mit einem neuen Team, den Topjaw-Jungs aus London. Ab sofort stellen sich Moderator Jesse und sein Kumpel (und Kameramann) Will für uns den kleinen und großen Herausforderungen des urbanen Alltags.

Will und Jesse von Topjaw
Neue Staffel, neues Team: Topjaw aus London.

Ihre erste Challenge: mehr Austausch innerhalb der eigenen Nachbarschaft. Nur wie? Werden sie es schaffen, all die (un-)bekannten Gesichter ihrer Nachbarschaft nicht nur kennenzulernen, sondern auch zusammenzubringen – und ihr Viertel gleichzeitig ein bisschen aufzupolieren?

Die Auflösung gibt’s im folgenden Video:

Großstädte können ganz schön stressen. Auch wenn hier viele Menschen dicht an dicht leben, schleichen sich Frust und Einsamkeit ein.  Was können wir selbst daran ändern, um die Stadt ein bisschen lebenswerter für alle zu machen?

Wir glauben, dass echter Austausch mit den Menschen um uns herum die halbe Miete ist. Als kleine Starthilfe haben wir ein paar einfache, aber effektive Tipps und Tricks zusammengestellt:

Warum nicht einfach mal jemanden ansprechen, mit dem wir sonst nicht reden würden?

In unserem Alltag interagieren wir meist mit Menschen, die wir sowieso schon kennen und mögen. Aber dadurch verpassen wir auch eine ganze Menge. Es lohnt sich wirklich, die kuschelige Komfortzone manchmal zu verlassen, um neue Leute kennenzulernen oder etwas Neues auszuprobieren. Denn es ist wirklich erstaunlich, wie viel man von anderen lernen kann: frische Perspektiven, neue Ideen und ganz andere Philosophien und Lebensmodelle.

Jesse unterhält sich mit mehreren Männern
Es kann sehr inspirierend sein, die eigene Komfortzone zu verlassen.

Klopf bei deinen Nachbarn an.

Nachbarn sind irgendwie immer da, auch wenn wir sie oft gar nicht – oder nur oberflächlich – kennen. Doch es lohnt sich, hier etwas nachzuhaken, denn sie sind ein wichtiger Teil unserer Community. Vielleicht findest du dabei sogar neue Freunde oder löst ganz easy ein paar Alltagsprobleme. Michel aus der ersten Stafffel von Challenge Accepted macht vor, wie es geht: In der Folge „How to share and care” spart er durch ein kurzes Klingeln Zeit, Nerven und Geld, weil der Nachbar die nötige Leiter hat.

Jesse lacht zusammen mit einer Frau in einer türkisblauen Bluse.
Wer weiß? Gleich nebenan könnte ein neuer Freund warten.

Kultur-Events im Viertel schweißen die Nachbarschaft zusammen.

Klar, natürlich darf man einfach nur Spaß haben oder kulturelle Highlights entdecken, aber bei Kulturveranstaltungen in der eigenen Nachbarschaft kann man auch bestens echte Kontakte knüpfen. Schließlich haben die Besucher garantiert den gleichen Geschmack bzw. ähnliche kulturelle Interessen. Finde heraus, was die Leute um dich herum interessiert – und lass dich davon selbst inspirieren. Vielleicht hast du ja auch Lust, eine kleine, kostenlose Bibliothek einzurichten, in der jeder neuen Lesestoff finden oder ausgelesene Exemplare deponieren kann? Oder wie wär’s mit einer eigenen Kiezparty, wie Topjaw?

Besucher der Ausstellung
Je mehr, desto besser!

Projekte mit Freunden machen noch mehr Spaß.

Gemeinsam sind wir stärker. Und dabei gilt: je mehr, desto besser. Brich gemeinsam mit deinen Freunden Routinen auf und entdecke dabei deine eigene Nachbarschaft neu. Wie wär’s zum Beispiel mit einer Verschönerungsaktion für hässliche Ecken, einem Urban-Gardening-Projekt, etwas Farbe für graue Bänke oder fantasievolle Design-Überraschungen im Alltag? Dabei ist es fast egal, welches Projekt ihr euch vornehmt, solange ihr an einem Strang zieht.

Will und Jesse schauen sich einige der Bilder für die Ausstellung an.
Lerne deine Nachbarn kennen und finde heraus, was sie bewegt. Du hast dabei nichts zu verlieren, aber jede Menge zu gewinnen.

Über gemeinsame Interessen lernt man sich leichter kennen.

Ob Musik, Sport, Kunst, Essen, Bücher oder etwas völlig anderes: Gemeinsame Interessen und Ideen verbinden. So lernst du besonders leicht neue Leute kennen, die die gleichen Dinge lieben. Und vielleicht habt ihr ja noch viel mehr gemeinsam als ein offensichtliches Hobby?

Will und Jesse interviewen einen Mann in einem blauen T-Shirt
Einfach mal machen! Du wirst überrascht sein, wie viele Menschen wirklich hilfsbereit sind.

Fragen ist immer gut! Die meisten Leute helfen sehr gern.

Auch wenn manche Menschen auf den ersten Blick unfreundlich oder unnahbar wirken, sind die meisten wirklich hilfsbereit. Wenn du z. B. einen Hundesitter suchst, frag doch einfach mal einen der Hundebesitzer, die du bei deiner täglichen Parkrunde triffst. Dasselbe gilt natürlich auch für andere Situationen, in denen du etwas Unterstützung brauchst, z. B. wenn’s ums Blumengießen oder Paketannahme während des Urlaubs geht. Du bist nicht allein auf dieser Welt – und um Hilfe bitten ist menschlich.

Gespannt, wie die Topjaw-Jungs ihre Challenge gemeistert haben? Dann schau dir schnell das Video oben an. Außerdem freuen wir uns über tolle Tipps für gute Nachbarschaft im eigenen Kiez – am besten als Kommentar auf YouTube.

Alle Episoden von Challenge Accepted findest du auf dem smart YouTube-Kanal.