smart ist Partner der Ausstellung „Night Fever. Design und Clubkultur 1960 – heute“ im Vitra Design Museum in Weil am Rhein. Und stellt als eigenes Exponat die von Konstantin Grcic designte smart mobile disco. smart magazine traf die smart Chefin Dr. Annette Winkler am Rande der Ausstellungseröffnung zu einem kurzen Gespräch über Clubs, Design und die Zukunft von smart.

Frau Dr. Winkler, was nehmen Sie aus der Ausstellung „Night Fever“ im Vitra Design Museum mit?
Dr. Annette Winkler: Vor allem den kreativen Aspekt, der an einem in der Ausstellung gezeigten Inhalt klar wird: Wer nicht das Geld hatte, um in einige der hier dokumentierten Clubs eingelassen zu werden, konnte das über das Einbringen von Kreativität und seiner eigenen Talente kompensieren. Das passt wunderbar zu smart, denn auch wir haben es in unserer Geschichte sehr oft verstanden, nicht vorhandene große Budgets durch Kreativität zu ersetzen.

 Dr. Annette Winkler spricht bei der Eröffnung der Ausstellung „Night Fever. Design und Clubkultur 1960 – heute“.
smart Chefin Dr. Annette Winkler bei der Eröffnung der Ausstellung „Night Fever. Design und Clubkultur 1960 – heute“.

smart setzt immer wieder Maßstäbe in Sachen Design. Worin liegt der Wert von gutem Design und wie erreicht man, dass es Emotionen auslöst?
Dr. Annette Winkler: Das Design zeigt die Haltung, die ein Fahrzeug hat. Es verdeutlicht, für welche Kultur das Auto steht. Alles an und in einem smart muss einen Sinn haben, wir entwerfen nichts Überflüssiges. Damit ist es uns in unserer knapp 20-jährigen Geschichte gelungen, ein wirklich kultiges Fahrzeug zu schaffen.

Geht es Ihnen bei smart auch darum, explizit dem Status Quo zu widersprechen?
Dr. Annette Winkler: In jedem Fall. In der DNA von smart steckt die Aufforderung zum Widerspruch. Die Bedeutung von Widerspruch und Querdenken in der Unternehmenskultur kann man nicht hoch genug einschätzen. Und das ist aus meiner Sicht auch eine Brücke zur Clubkultur: Diese Clubs stehen nach wie vor dafür, Räume für Innovation, Kreativität und Ideen abseits des Mainstreams zu sein.

Dr. Annette Winkler spricht übe die Zukunft von smart
„Konstantin Grcic und sein Team haben wirklich großartige Arbeit geleistet.“
Alles an und in einem smart muss einen Sinn haben, wir entwerfen nichts Überflüssiges.
Dr. Annette Winkler

Und wie kann smart weiterhin der Zeit voraus sein?
Dr. Annette Winkler: Sehr konkret beispielsweise durch unsere Entscheidung, als erste Marke unsere Modellpalette vollständig auf Elektroantrieb umzustellen,  womit wir sicher erneut Schrittmacher für die urbane Mobilität sind – und das äußerst konsequent und auch mutig. Ein ganz wichtiger Baustein unseres „forward thinkings“ ist die Connectivity, die Vernetzung des smart. Über das Smartphone machen wir mit vielen digitalen Diensten unseren Kunden das Leben in der Stadt leichter: Vom Vorheizen des smart, über die Erinnerung bei einsetzendem Regen, wenn man das Verdeck offen gelassen hat. Und es geht sogar noch weiter: Wir ermöglichen auch, dass man seinen smart mit einer ausgewählten Gruppe teilen kann, zum Beispiel mit seiner Familie, mit Freunden oder Kollegen. Und das ohne physische Schlüsselübergabe. Der smart als Paketbox ist ein weiterer der vielen Services, die wir entwickeln und gerade testen.

Wo steht smart in 20 Jahren?
Dr. Annette Winkler: Wir haben uns dasselbe gefragt. Und auf dieser Basis den smart vision EQ entwickelt und gezeigt, wie sich die urbane Mobilität weiter verändern wird, wenn ein Auto komplett autonom fährt. Auch daran sieht man, dass smart nicht nur ein Auto ist, sondern vor allem eine große Idee.